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www.gitarrenlehrer-hamburg.de - Ziele des Unterrichts und Gedanken zur Musik im Allgemeinen

Ziele des Unterrichts

Hier ein paar Gedanken zu den Zielen meines Unterrichts
(und zur Musik im Allgemeinen)

Konzept

Wie schon auf den vorherigen Seite kurz erwähnt,
ist ein individuelles Unterrichtskonzept sehr wichtig.

Jeder hat verschiedene Bereiche, die sehr gut funktionieren oder eben
verbesserungswürdig sind.
Dabei gibt es Menschen, die üben und üben und üben, werden dabei aber
nicht wirklich oder nur sehr langsam besser.
Dagegen kann man mit dem richtigen Konzept und dem nötigen Einsatz
in relativ kurzer Zeit große Fortschritte erzielen!
Daher lege ich viel Wert auf eine produktive Mischung aus Konzept und individueller Förderung.

Technik

Die technischen Fähigkeiten auf dem Instrument sind ein Thema für sich...

Es gibt Unterrichtskonzepte, die sehr (wenn nicht sogar fast ausschließlich) auf Technik
ausgerichtet sind. Da werden dann Fingersätze, Fingerfertigkeit usw. geübt
(interessanterweise denkt man dabei oft nur an die linke Hand...!).

Um es klar zu sagen: eine solide Technik ist Grundvoraussetzung, um souverän,
spontan und ausdrucksstark zu spielen!

Aber: es macht wenig Sinn, irgendwelche komischen Fingersätze zu üben, die so
unmusikalisch klingen, dass sie nur ein Gitarrist verstehen kann...
Das bedeutet: man sollte immer musikalisch üben!
Die eben erwähnten komischen Fingersätze beruhigen zwar das Gewissen geübt zu haben,
lassen sich aber in fast keiner musikalischen Situation einsetzen.
Das ist natürlich wenig effizient, denn warum sollte ich etwas üben,
was ich nicht wirklich gebrauchen kann?!

Daher ist sehr wichtig musikalisch zu üben! Das klingt nicht nur schöner sondern macht auch
viel mehr Spaß! Abgesehen davon kommt man wesentlich schneller voran.
Und übrigens:
immer ganz laangsam üben, die Geschwindigkeit kommt mit einer soliden Basis von ganz allein!


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Stil & Inspiration

Oftmals kennt man sich in einer Stilrichtung ziemlich gut aus - bei Gitarristen ist es naturgemäß oftmals
Rockmusik im weitesten Sinne.
Bei anderen Stilistiken - wie z.B. Funk, Jazz, Reggae etc. - kann es vielleicht ehr bescheiden aussehen.

Die Kreativität lebt jedoch von vielen Einflüssen, aus denen wir Musiker dann etwas neues, eigenes formen.
Das Gegenbeispiel wäre ein Gitarrist, der Metal Musik macht und zu Hause nur Metallica hört:
man muss wohl kein großer Prophet sein, um zu erraten, wie das Ergebnis wahrscheinlich klingen würde ....
(wobei ich nichts gegen Metallica habe! Master Of Puppets, oder was!?)

Es sind ja immer die gleichen Töne, was macht also eine Stilrichtung aus?
Viele Gitarristen haben sich z.B. Saxophonisten und anderes "Gebläse" angehört, da diese
ganz andere Intervalle benutzen, als es Gitarristen von Haus aus tun würden.
(z.B. Quarten, die bei Gitarristen gerne gemieden werden aber gut klingen!)
So kommen auf einmal ganz neue Linien und auch Sounds zu Tage!
Kombiniert man dann diese Kenntnisse wieder mit Rockmusik (oder auch jeder anderen Stilrichtung),
dann wird es interessant!

Es ist immer sinnvoll sich ganz unterschiedliche Musik und Stilrichtungen anzuhören.
Das heisst nicht, dass man diese Musik auch zwangsläufig machen muss, als Inspirationsquelle ist es
jedoch ungemein wertvoll.


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